Gespräche: Das Reisen

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Gespräche: Das Reisen

Beitrag von Datyria am Do Mai 25 2017, 20:38


Saicya und Ich sind jetzt schon seit einigen Monaten unterwegs, zuerst in Deutschland jetzt Kroatien.
Was wir in der Welt sehen tut uns nicht gut, denn bleiben wir an einem Ort stehen steckt uns die Bequemlichkeit an, wenn wir mit jemandem reden, können wir nicht frei sprechen und oft, fügt dieser eine indirekten Schaden in der Gedankenwelt an.
Wir schauten uns an wie die Leute fahren: Wer erster der bester, der früher der mehr Zeit, wo keine Zeit ist.
Diese Leute trafen wir auch, waren ihre Mitfahren, sie stürmten aus Spaß los, andere, weil sie ihre Zeit nicht timen konnten.
Die Welt der Autobahn ist grau, links und rechts sind Mauern, meist graue Mauern, meist aber auch Mauern, damit Leute nicht in den Wald gehen konnte oder Tiere des Waldes auf die Autobahn, wer weiß?
Die Städte sind grau, wir sehen direkt in der Landschaft aus der Ferne die Häuser, die wie Flechten bemerkbar an der Rinde des Baumes sind.
Überall gibt es mindestens ein Haus, vor allem dort wo Wasser ist.
Wasserschutz nennt man, dass kein Öl und keine Milch ins Wasser darf, Naturschutz, wenn der Mensch sich dabei entspannen kann.
Naturschutzgebiete haben Müll bei sich, aus dem Wasser des Wasserschutzgebietes schmeckt man einen bitteren Geschmack der Felder und Menschen sind in Nationalpärke in Gruppen und Massen, ziehen direkt geradeaus vorbei, als die Natur zu genießen und schätzen.
In Deutschland gab es nicht einmal so oft Grillen zu hören... in den Wäldern gibt es Grenzen wenn Häuser in der Nähe sind und überall will man dein Geld, damit du etwas passieren kannst: Sei es die Autobahn, eine Strecke, einen Weg oder einen Ort, auch Autotunnel.
Und um bestimmte Uhrzeiten wie ab 18 Uhr ist da keiner mehr, weil die nicht Überstunden arbeiten wollen oder sie einfach zu den besten Zeiten Geld abkassieren wollen.
Auto, Zug oder Schiff, irgendwie schadet man doch immer jemanden, egal ob es Abgase oder das Töten eines Wesen geht.
Oft sind die Wege unnötig länger gemacht worden, damit man Benzin, Zeit oder Geld investiert, manchmal, weil das Gebiet jemanden gehört.
Einen Baum zu fällen ist okay, ein Haus zu zerstören nicht.
Eine Gesellschaft die von Freiheit spricht, aber man darf Grenzen ohne Personalausweise nicht passen, man darf nicht Wege gehen, an denen Schilder "Betreten verboten", Mauern oder Zäune sind und man darf nicht offen sprechen was man denkt, wenn man Bedenken äußert.
Zuhause bedeutet hier, wenn man Miete zahlt, aber wer es nicht tut, wird schnell rausgeworfen, wer nicht mitspielt, darf gleich gehen.
Keiner stellt sich mehr das Reisen ohne Urlaub (Hotel mit Bequemlichkeit, Tourismus) vor und sie suchen nur den Weg der Hotels, nicht der Ferienwohnung, der Freunde, des Outdoors.
Und keiner stellt sich das Reisen ohne Geld vor, dass es ohne Zug oder Benzin nicht geht, es müsse ja ohne unmöglich sein, weil ja jeder andere dabei tausende von Blättern hinblättern. Man müsse ja Millionär sein.
Und gehasst wird man, wenn man einfach nicht wie andere ist, sie zeigen, das Leben wäre ohne sie nicht lebenswert, ohne sie ist es lebenswerter, doch wie wert ist Leben, wenn man nicht frei sein kann, so wie man ist?

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Des Nachtes erwache ich im All
bei der Entstehung des Sternenhimmel
Der Mond verwandelt sich blutrot
beim Erblühen der eisblauen Blumen
Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ Ƹ̴Ӂ̴Ʒ
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